1904 gründete mein Großvater, noch in der Kaiserzeit, den ersten Uhrmachermeisterbetrieb in Anrath. Mechanische Taschenuhren und eindrucksvolle Großuhren waren die gebräuchlichsten Zeitmesser der Bevölkerung.  Nur wohlhabendere Bürger konnten sich technisch ausgereiftere und hochwertigere Uhren leisten.

 

1927 stellte Junghans die erste Armbanduhr vor. "Narrheit" nannten die Experten diese zweifellos dumme Modeerscheinung, da sie "an der unruhigsten und den meisten Temperaturschwankungen ausgesetzten Körperstelle" getragen wird. Ihr wurde ein schnelles Ende prophezeit.

 

1953 übernahm mein Vater, Heinrich Fridolin Stevens, nach dem Tod meines Großvaters das Geschäft und damit auch die Werkstatt. Nun war in Deutschland der Wiederaufbau der Uhren- und Schmuckindustrie in vollem Gange. Der Triumphzug der Armbanduhren als bequemer und prestigeträchtiger Zeitmesser war nicht mehr aufzuhalten.

 

1954 holte mein Vater zur Verstärkung der Werkstatt seinen Bruder, Hermann Josef Stevens, in das Fachgeschäft.
Eine der Spezialgebiete dieses Teams war es, vorhandene Damentaschenuhren zu Armbanduhren fachgerecht und ideenreich umzubauen.

 

Um 1970 liefen die Quarzuhren den mechanischen Chronometern den Rang ab; vor allem höchste Ganggenauigkeit und technische Faszination zeichnete sie aus. Allen voran erreichten japanische Uhrenfabrikanten eine führende Marktstellung auch und gerade in Europa. Dadurch verdrängten sie viele traditionelle europäische Hersteller.

 

Seit 1984 führe ich, Heinrich Stevens, das Fachgeschäft für Uhren und Schmuck mit Meisterwerkstatt in Anrath weiter.

 

Mit Beginn der 80er Jahre etablierten sich neue innovative Techniken wie die Solar- oder Funktechnik. Alles in allem eine faszinierende Entwicklung einer zeitlosen Technologie.

 

Heute bietet Ihnen mein Geschäft neben einer angenehmen Atmosphäre eine freundliche und kompetente Beratung!

 

 

Ihr Heinrich Stevens